Drei Kulturworkshops für die Stadt Bad Oeynhausen
In der zweiten Jahreshälfte 2025 hat Pro loco gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Kulturentwicklung der Stadt Bad Oeynhausen drei aufeinander aufbauende Workshops durchgeführt. Die Arbeitsgruppe ist mit Vertreter:innen zentraler Kultureinrichtungen – darunter Bücherei, Druckerei Begegnungszentrum, Staatsbad, Stadtarchiv, Städtische Museen, AGORA, VHS, und Musikschule – breit und interdisziplinär aufgestellt.
Grundlage der Zusammenarbeit bildete der von der Arbeitsgruppe im Jahr 2013 entwickelte Kulturentwicklungsplan (KEP), der im Rahmen des Prozesses überprüft, weitergedacht und aktualisiert wurde.
Im ersten Workshop stand die Analyse des Ist-Zustands im Mittelpunkt. Diese basierte auf einer vorgelagerten digitalen Umfrage, deren Ergebnisse gemeinsam diskutiert wurden. Die bereits im KEP benannten Themenfelder wurden aufgegriffen, ergänzt und anschließend von der Gruppe priorisiert. Die zentralen Themenfelder wurden vertieft betrachtet, wobei Stärken und Schwächen der bestehenden Kulturlandschaft herausgearbeitet wurden.
Der zweite Workshop widmete sich der Entwicklung von Leitlinien und Zielen für die zukünftige kulturelle Entwicklung der Stadt. Aufbauend auf der vorhergehenden Analyse arbeitete die Gruppe in Kleingruppen an unterschiedlichen übergeordneten Themen. Die Ergebnisse wurden anschließend zusammengeführt, diskutiert und weiter präzisiert.
Im dritten und abschließenden Workshop wurden die formulierten Leitlinien in konkrete Maßnahmen übersetzt. Diese wurden gemeinsam in kurz-, mittel- und langfristige sowie sofort umsetzbare Maßnahmen eingeordnet. Zudem erfolgte eine klare Zuordnung von Zuständigkeiten, um eine nachhaltige und realistische Umsetzung zu gewährleisten.
Mit dem Workshopprozess wurde ein wichtiger Schritt zur strategischen Weiterentwicklung der Kulturlandschaft in Bad Oeynhausen gemacht. Die gemeinsam erarbeiteten Ziele und Maßnahmen schaffen eine belastbare Grundlage, um Kultur künftig noch sichtbarer, vernetzter und wirksamer zu gestalten.
Wir sind gespannt, wie es weitergeht.
Foto: pro loco